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Thursday, June 17th 2010, 8:55pm

Trainingsauftakt
Gerlands 'kleine' Bayern schwitzen wieder
17.06.2010

Sein linkes Bein ist dick eingegipst, doch ein Achillessehnenriss, zugezogen beim Fußballtennis im Urlaub, kann Hermann Gerland nicht stoppen. Den Trainingsauftakt der zweiten Mannschaft am Donnerstag leitete der ehemalige und neue Amateure-Cheftrainer von einem elektrisch angetriebenen Golfwagen, lautstark wie eh und je. „Das ist
ein Ball für die Großmutter!“, kommentierte der „Tiger“ erste Passübungen seiner Spieler. Oder: „Schneller spielen! Da kann ich ja mit Krücken schneller laufen!“

Seine beiden Gehhilfen benutzte Gerland nicht nur, um über den Rasen zu humpeln, sondern auch um seine Anweisungen mit Gesten deutlich zu untermalen. Wer muss den Ball wohin spielen? Und wohin dann laufen?
Gerland erklärte die Übungen mit vollem Körper- und Krückeneinsatz. „Ich fühle mich ganz gut“, erzählte der angeschlagene 56-Jährige fcbayern.de. Zwar sei er noch mehrere Wochen an seinen Golfwagen gebunden, „aber das
ist kein Problem. Ich sehe alles, kann reagieren und Hilfestellung geben.“

Doppelbelastung für Gerland
Nach einem Jahr bei den Profis stand Gerland am Donnerstag zum ersten Mal wieder als Chefcoach „seiner“ zweiten Mannschaft auf dem Platz. „Es macht mir Spaß, eigenverantwortlich zu sein und Spieler auszubilden“, sagte er. Zusätzlich zum Trainerposten beim FCB II wird er aber weiterhin Assistenzcoach bei den Profis sein und auch dort kein Training verpassen. Die Trainingszeiten von erster und zweiter Mannschaft werden extra aufeinander abgestimmt. „Ich war in der Vergangenheit nicht ausgelastet“, kommentierte Gerland seine Doppelbelastung mit einem Schmunzeln.

Als ihn Louis van Gaal bat, wieder die zweite Mannschaft zu übernehmen, hat Gerland aber keinen Moment gezögert. Die Ausbildung von Spielern für die Bundesliga ist seit Jahren eine Herzensangelegenheit des „Tigers“. „Mein Wunsch ist es, dass man irgendwann sagt: Die Nachwuchsabteilung von Bayern München ist die beste in ganz Europa.“ Die
Erfolge der letzten Saison können sich schon mal sehen lassen: Holger Badstuber, Thomas Müller, Diego Contento, David Alaba und Mehmet Ekici schafften den Sprung zu den FCB-Profis.

Enge Zusammenarbeit mit Van Gaal
Mit Van Gaal liegt Gerland auf einer Wellenlänge. „Viel enger“ als je zuvor laufe die Zusammenarbeit zwischen erster und zweiter Mannschaft, berichtete Gerland. „Mit Ausnahme von Felix Magath hat noch nie ein Profitrainer nach unten zu den Amateuren geguckt“, meinte der 58-Jährige, der vor seiner 14. Saison mit den „kleinen“ Bayern steht.

Wer kommt? Wer geht?
Neuzugänge: Ivan Cosic (SSV Reutlingen), Marcel Holzmann (Red Bull Juniors Salzburg), Nicolas Jüllich (SV Waldhof Mannheim), Christoph Knasmüllner (eigene Jugend), Thomas Kurz (SV Wacker Burghausen), Julian Leist (TSV 1860 München II), Nicola Sansone (eigene Jugend), Rouven Sattelmaier (SSV Jahn Regensburg)

Van Gaal guckt sehr genau und nimmt auch Einfluss auf die Arbeit beim FCB II. „Wir wollen so Fußball spielen wie die Profis“, erklärte Gerland. Offensiv und kreativ soll das Spiel der „kleinen“ Bayern ausgerichtet sein, erzählte der Trainer. „Louis van Gaal will, dass wir taktisch genauso spielen wie die Profis. Und wenn er will, dass ein
Spieler auf einer bestimmen Position spielt, dann wird er auch dort spielen.“


Van Gaals Handschrift
Schon das erste Training der neuen Saison trug ein bisschen Van Gaals Handschrift. Nach der Mannschaftsbesprechung und dem Aufwärmen ließ Gerland seine Mannschaft vor allem Passspiel üben. „Die Jungs kennen das so ja nicht. Sie haben das ordentlich gemacht“, war er nach der rund 75-minütigen Einheit - die drei Torhüter trainierten mit Walter Junghans fast 30 Minuten länger - ganz zufrieden. „Es war ein ganz leichter Aufgalopp.“

Fünf Wochen hat Gerland Zeit, um sein Team auf die neue Drittliga-Saison vorzubereiten. Mehrere Testspiele und ein Trainingslager (5. bis 12. Juli in Marienfeld/Ostwestfalen) sind geplant. Die Mannschaft ist allerdings noch nicht ganz komplett. Nur 18 Spieler, darunter drei Torhüter, umfasst aktuell der Kader des FCB II, zu wenig, wie Gerland
feststellte. „Wir müssen noch den einen oder anderen verpflichten.“

Saba fehlt zum Auftakt
Zum Auftakt konnte Gerland alle acht bisherigen Neuzugänge begrüßen. Es fehlte lediglich Christian Saba, der aufgrund der Erkrankung seines Vaters in seine Heimat Ghana gereist ist und erst nächste Woche in München erwartet wird. Welche Rolle seine junge, zum Großteil Drittliga-unerfahrene Mannschaft in der neuen Saison spielen wird, kann
Gerland noch nicht sagen. „Vier von den Neuverpflichtungen kenne ich noch nicht“, sagte er.

Einfach werde die neue Saison auf keinen Fall werden, meinte der „Tiger“. Ziel sei der Nichtabstieg. Und natürlich „Spieler an die Bundesliga heranzuführen“, betonte Gerland. Bei „zwei, drei Spielern“ sieht er schon jetzt großes Potenzial. „In ein, zwei Jahren können sie auf jeden Fall Bundesliga spielen. Ob sie für Bayern München in Frage
kommen, werden die nächsten Jahre zeigen. Es ist ein weiter Weg.“ Der erste Schritt dazu wurde am Donnerstag gemacht.




(Quelle: fcbayern.t-home.de)

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Saturday, June 19th 2010, 9:41am

Moin
Hab mal das gefunden :D :D :D
Forenberg.deVideoYouTube


Gruss Bursch37
Auf Rechtschreibung achte ich nicht,wenn jemand Fehler findet kann er sie gerne behalten. :phat: (Kauf Dich ne Tüte Deutsch hat mir auch gehelft)

Pokernick überwiegend Bursch37,oder Bursche37 bzw38 :P

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Thursday, June 24th 2010, 6:42pm

Kaderplanung
'Wir setzen auf Weiterentwicklung'
24.06.2010

Kontinuität ist das Motto des FC Bayern bei der Kaderplanung in diesem Sommer. „Ich glaube nicht, dass wir in Aktionismus verfallen müssen“, sagte Christian Nerlinger im FCB.tv-Interview zu den Transferplänen des deutschen Rekordmeisters. „Es wird nicht viel passieren.“

Das Vertrauen in die aktuelle Mannschaft sei groß, betonte der FCB-Sportdirektor und erinnerte an die letzte Saison, in der der Double-Gewinner nicht nur erfolgreich, sondern auch begeisternd aufspielte. „Es war phantastisch. Dieses Niveau wollen wir wieder erreichen. Wir wollen erfolgreich sein, aber wir wollen auch wieder diesen Fußball bieten, der die Stimmung in der Allianz Arena teilweise zum Überschäumen brachte.“

Nerlinger ist überzeugt, dass dafür keine großen Transfers nötig sind. Man halte zwar grundsätzlich „Augen und Ohren offen“, vor allem aber baue man auf Kontinuität. „Ein Weiterentwickeln der Spieler ist angesagt. Darauf setzen wir.“ Ein paar neue Gesichter gibt es aber dennoch beim FC Bayern - wenngleich sie nicht ganz neu sind. Mit Toni
Kroos, Breno, Andreas Ottl, José Ernesto Sosa und Edson Braafheid kehrenfünf zuletzt ausgeliehen Spieler an die Säbener Straße zurück.

Gerade auf Kroos hält Nerlinger große Stücke. „Bei Bayer Leverkusen hat er eine sehr gute Entwicklung genommen hat“, sagte der Sportdirektor, „für mich ist er ein absoluter Topspieler, der auf höchstem Niveau spielen kann und der sich unter Louis van Gaal weiterentwickeln wird. Darauf freuen wir uns sehr.“ Auch Breno habe in Nürnberg gezeigt, „dass er ein Topspieler ist.“ Zunächst muss sich der Brasilianer aber noch von seinem Kreuzbandriss erholen. „Das wird noch eine Zeit lang dauern. Er wird zum Bundesligastart auf gar keinen Fall einsatzbereit sein.“

Bei den übrigen Rückkehrern müsse man abwarten, meinte Nerlinger. „Sie haben alle laufende Verträge, an die sich der FC Bayern natürlich hält. “Gleichzeitig kündigte der FCB-Sportdirektor aber auch Gespräche an, zum Beispiel im Fall von Sosa. „Seine Position ist natürlich stark besetzt mit Arjen Robben. Das Gleiche gilt für Andi Ottl. Deswegen müssen wir uns da mal zusammensetzen und sehen, wie wir in Zukunft weiter verfahren."





(Quelle: fcbayern.t-home.de)

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Thursday, July 1st 2010, 6:47pm

Pranjic im Interview
'Ich kann viel besser spielen'
01.07.2010

Vor einem Jahr war Danijel Pranjic neu beim FC Bayern. Der kroatische Nationalspieler kam vom niederländischen
Erstligisten SC Heerenveen zum deutschen Rekordmeister und erlebte kein einfaches erstes Jahr an der Säbener Straße. 31 von 53 Pflichtspielen hat er in der zurückliegenden Saison bestritten, davon stand er 21 Mal in der Startformation.

In seinem zweiten Bayern-Jahr will Pranjic mehr. Im Interview mit fcbayern.de zog der 28-Jährige Bilanz und zeigte sich zuversichtlich für die neue Saison: „Ich bin überzeugt, dass diese Saison besser für mich laufen wird und wir den ‚wahren‘ Danijel Pranjic sehen werden.“



Das Interview mit Danijel Pranjic:
fcbayern.de: Danijel, die erste Vorbereitungsphase ist fast vorbei. Wie geht es Dir?

Pranjic: „Gut. Das Training war nie ein Problem für mich, laufen kann ich immer. Jetzt haben wir dann noch einmal zehn Tage frei. Das kann eher zum Problem werden, wenn man nicht selber was macht.“

fcbayern.de: Für Dich ist es die zweite Saison beim FC Bayern, die erste war schwierig.

Pranjic: „Am Anfang hatte ich Probleme. Weil ich nicht auf meiner Position gespielt habe und auch weil die Mannschaft nicht gut gespielt hat. Nachdem ich meinen Platz in der ersten Elf verloren hatte, war es schwierig ihn zurück zu bekommen. Aber ich denke, jedes Spiel, in dem ich auf meiner Position zum Einsatz kam, war okay. Jetzt habe ich mein Selbstbewusstsein zurück. Ich bin überzeugt, dass diese Saison besser für mich laufen wird und wir den ‚wahren‘ Danijel Pranjic sehen werden.“

fcbayern.de: Was genau ist denn Deine Position? In der letzten Saison hast Du links in der Verteidigung, links im Mittelfeld und auf der Sechs gespielt.

Pranjic: „Meine Position ist im Zentrum, wo ich viele Ballkontakte habe. Dort fühle ich mich zu Hause, das ist die beste Position für mich.“

fcbayern.de: Aber hast Du in Heerenveen nicht auf dem linken Flügel gespielt?

Pranjic: „In Heerenveen hatte ich viele Freiheiten auf dem Platz. Damals hatten wir keinen, der auf der Zehn spielen konnte. Da hat der Trainer gesagt, ich soll es probieren. Und ich denke, es war okay. Ich habe 21 Tore erzielt.“

fcbayern.de: Bei Bayern hast Du in der letzten Saison nur ein Tor geschossen. Was ist mit Deinem Torinstinkt passiert?

Pranjic: „Wenn man sein Selbstbewusstsein verliert, fehlt einem einfach der Mut zu schießen. Wenn ich dann mal von Beginn an gespielt habe, habe ich mir natürlich Gedanken gemacht und mir gesagt: Das ist deine Chance, du darfst nicht schlecht spielen! Deswegen habe ich versucht, einfache Bälle zu spielen, keine Ballverluste zu haben.
Das war okay, aber ich kann viel besser spielen.“

fcbayern.de: War der Schritt von Heerenveen zu Bayern im Rückblick größer als Du erwartet hast?

Pranjic: „Vielleicht. In Heerenveen hat jeder gesagt, dass ich jetzt bereit bin für einen großen Klub. Deswegen habe ich mich für Bayern entschieden, als das Angebot kam. Und es war ja auch eine erfolgreiche erste Saison. Wir haben das Double gewonnen und waren im Champions-League-Finale. Ich persönlich hätte mir aber natürlich gewünscht, öfter in der ersten Elf zu stehen.“

fcbayern.de: Hast Du den Wechsel zum FC Bayern jemals bereut?

Pranjic: „Nie. Ich spiele bei einem großen Klub, das würde ich für nichts eintauschen. Das ist eine riesige Erfahrung für mich.“

fcbayern.de: Was hast Du Dir für die neue Saison vorgenommen?

Pranjic: „Das Gleiche wie jeder andere auch: Guten Fußball zu spielen, mich so gut wie möglich vorzubereiten, dann schauen wir mal. Natürlich wird es wieder schwierig, einen Stammplatz zu haben, besonders auf meiner Position, wo auch Bastian Schweinsteiger, Mark van Bommel und Anatoliy Tymoshchuk spielen wollen. Ich erwarte nicht, dass ich gleich zu Saisonbeginn in der Startelf stehen werde, aber wenn ich meine Chance bekomme, werde ich versuchen, sie zu nutzen. Ich werde kämpfen.“



Das Interview führte: Nikolaus Heindl









(Quelle: fcbayern.t-home.de)

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Friday, July 23rd 2010, 1:05am

'Will Stammspieler bleiben'

Olic gibt das Maximum - immer!!!

22.07.2010

Die Sonne brannte gnadenlos vom azurblauen italienischen Himmel, knapp 40 Grad wurden an diesem Vormittag im
Stadion von Arco gemessen. Jede Bewegung war mit einem Schweißausbruch verbunden und wer konnte, bevorzugte lieber ein schattiges Plätzchen.

Ivica Olic schien das aber alles nichts auszumachen. Unermüdlich beackerte er jeden Zentimeter des Kleinfeldes, auf dem die Profis Fünf gegen Fünf spielten, und erzielte auch noch zwei wunderschöne Tore. „Beim Trainer ist jedes Training wie ein Spiel, er will immer das Maximum sehen“, sagte Olic, „aber ich habe sowieso keine Probleme mit
Training.“

Es ist genau diese Einstellung, warum sich Olic in der letzten Saison zum Stürmer Nummer eins beim FC Bayern gemausert hat. 29 Ligaspiele bestritt der Kroate, erzielte dabei elf Tore und bereitete sechs Treffer seiner Kollegen vor. Noch erfolgreicher war er in der Champions League, wo er bei zehn Einsätzen sieben Mal traf - beim 3:0-Sieg im Halbfinal-Rückspiel in Lyon erzielte Olic alle drei Treffer. Vor allem aber wegen seines nimmermüden Einsatzes wurde er zum absoluten Publikumsliebling.

Dabei hatten ihn vor der letzten Saison nur die wenigsten auf der Rechnung, selbst Van Gaal nicht. Für den ablösefrei vom Hamburger SV gekommenen Kroaten schien die Konkurrenz im Sturm mit Neuzugang Mario Gomez, Luca Toni, Toptorjäger der beiden vorangegangenen Jahre, Nationalstürmer Miroslav Klose und Youngster Thomas Müller kaum
überwindbar.

Vom Außenseiter zur Stammkraft
„Ich war am Anfang Außenseiter, Stürmer Nummer vier oder fünf - und am Ende Erster“, stellte er nun zufrieden fest. Als Van Gaal in der Schlussphase der Saison meist nur noch mit einer echten Spitze spielen ließ, hieß die fast immer Olic: „Er hat sich in die Mannschaft gearbeitet.“

Der Bayern-Coach ist mittlerweile einer der größten Olic-Fans. „Ich liebe Spieler wie ihn, die immer alles geben und immer da sind“, sagte er auf Anfrage von fcbayern.de: „Ivica ist immer scharf.“ Van Gaal traut dem 30-Jährigen absolut zu, „dass er wieder eine Saison spielt wie letztes Jahr.“ Zumal „Ivi“ gegenüber seinen Konkurrenten den
Vorteil hat, von Tag eins der Vorbereitung dabei gewesen zu sein.

In Kroatien ein Star
Im Vergleich zum Vorjahr sei er auch psychologisch einen Schritt weiter.„Der Trainer kennt mich und weiß, was ich kann“, sagte Olic und und betonte: „Ich will wieder Stammspieler sein.“ Dafür gibt er weiterhin zu jeder Minute in jedem Training alles und läuft und läuft und läuft wie ein Duracell-Hase über den Platz.

„Er gibt immer 100 Prozent“, sagte Danijel Pranjic über seinen Landsmann, der auch in seiner Heimat Kroatien „ein großer Star“, sei. Olic sagt: „Nur wenn ich optimal fit bin, kann ich wie das letzte Jahr spielen.“


Für fcbayern.de in Riva: Dirk Hauser





(Quelle: fcbayern.t-home.de)

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Thursday, July 29th 2010, 10:44pm

Angriffslustig auf dem Laufband

Breno liegt voll im Plan
29.07.2010

Sein rechtes Bein mit der OP-Narbe am Knie stützt Breno locker gegen das Tischgestell, geduldig und mit sanfter Stimme beantwortet er die Fragen der versammelten Journalisten. Breno spricht wie er spielt. „Ruhig, aber voll konzentriert“, wie er selbst seine Spielweise beschreibt. Bis er wieder auf dem Platz Ausrufezeichen setzen kann, muss Breno Vinicius Rodrigues Borges aber noch warten. „Am liebsten würde ich gleich morgen wieder auf dem Platz stehen, aber man muss vorsichtig vorgehen“, sagt der Brasilianer. Erst in zwei Monaten wird es soweit sein, glaubt er.

Bis dahin arbeitet Breno weiter allein. Knapp fünf Monate nach seinem Kreuzband- und Innenmeniskusriss liegt er gut in seinem Rehaplan, vor kurzem hat er mit dem Lauftraining begonnen. Noch kann er sein Knie aber nicht voll belasten. Auf einem speziellen Laufband wird die Belastung zurzeit von Tag zu Tag gesteigert, bis er schon bald ganz normal laufen kann.

'Eine sehr schöne Zeit in Nürnberg'
„Es geht mir hervorragend. Ich fühle mich sehr wohl“, berichtete Breno am Donnerstag. Den 7. März 2010, als er nach einem Foulspiel des Leverkuseners Stefan Reinartz vom Platz hatte getragen werden müssen, hat er abgehakt, wenngleich auch nicht ganz vergessen. In künftigen Zweikämpfen werde die Szene, in der er sich verletzt hat, mitschwingen, vermutete er.

Doch damit kann Breno umgehen. Trotz der schweren Verletzung hat der das letzte halbe Jahr in bester Erinnerung. Im Januar zum 1. FC Nürnberg ausgeliehen, konnte er beim „Club“ wertvolle Spielpraxis sammeln. „Ich hatte eine sehr schöne Zeit in Nürnberg und möchte mich für die Gelegenheit bedanken, dass ich dort spielen konnte und zeigen konnte, was ich kann“, sagte er, „der Spielrhythmus hat mir sehr gut getan.“

Überzeugendes Gastspiel

Sieben Partien hat Breno nach der Winterpause für den FCN bestritten, viel Lob von Nürnbergs Trainer Dieter Hecking bekommen („Er war unser überragender Innenverteidiger.“) und auch die „kicker“-Durchschnittsnote von 2,7 zeugt von einem beachtlichen Gastspiel des Brasilianers im Frankenland. Bis er am 7. März jäh gestoppt wurde.

Schon wenige Tage nach seiner Verletzung wurde Breno, der zuvor in zwei Jahren beim FC Bayern nicht über die Ersatzrolle hinausgekommen war (15 Pflichtspiele), vom US-Spezialisten Professor Richard Steadman operiert.
Danach begann er mit seinem Rehaprogramm beim FC Bayern, das er zuletzt auch ein paar Wochen lang bei seinem Heimat-Klub FC Sao Paulo durchführte. Seit letztem Sonntag ist Breno zurück in München.

'Es liegt an mir'
„Der Verein hat alles in Bewegung gesetzt, damit ich die besten Ärzte und die beste Reha bekomme“, freute sich Breno über die fast schon „mütterliche“ Betreuung durch den FC Bayern. Zurückzahlen möchte er mit Leistung auf dem Platz. „Ich trainiere hart und werde alles dafür tun, um so schnell wie möglich fit zu werden“, sagte er. Und dann will er um
einen Stammplatz kämpfen.

Breno weiß, dass die Konkurrenz in der Innenverteidigung „sehr groß und sehr gut“ ist. „Aber der Trainer hat gesagt, dass ich Chancen habe“, erzählte er von einem Gespräch mit Louis van Gaal. Auch dass er mit der neuen Rückennummer 2 (bisher 15) in die Saison geht, dürfte ihm Mut machen. Und mit 20 Jahren liegt seine Karriere ja ohnehin erst vor ihm. Doch Breno weiß auch, „dass es an mir liegt, mich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.“ Er verspricht: „Ich werde mir im Training große Mühe geben.“




(Quelle: fcbayern.t-home.de)

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Friday, August 6th 2010, 5:27pm

Zwei Jahre mehr

Müller verlängert vorzeitig bis 2015
06.08.2010

Gute Leistungen werden belohnt. Das gilt in diesem Fall besonders für Bayern-Youngster Thomas Müller. Der 20-Jährige
verlängerte am Freitag seinen ursprünglich bis 2013 laufenden Vertrag beim deutschen Rekordmeister vorzeitig um weitere zwei Jahre bis zum 30. Juni 2015. Damit reagierte der FCB auf die herausragende erste Profi-Saison des Newcomers.

„Der FC Bayern honoriert Leistung. Und die Leistungen von Thomas Müller in der abgelaufenen Saison waren außergewöhnlich“, erklärte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge. „Wir freuen uns, dass seine
Zukunft nun langfristig beim FC Bayern liegt.“

Viel Freude bereitet
„Für mich ist nicht nur in der vergangenen Saison ein Traum wahr geworden“, versichert Müller, „Bayern ist meine Heimat, der FC Bayern mein Klub. Ich freue mich sehr, dass ich in den kommenden fünf Jahren weiterhin das Trikot des FC Bayern tragen werde.“

In seiner zurückliegenden ersten Saison als Profi habe Müller „uns und den Fußballfans viel Freude bereitet“, so Rummenigge weiter. „Er wurde Meister, DFB-Pokalsieger, kam mit der Mannschaft ins Champions League-Finale und wurde bei der WM in Südafrika Torschützenkönig und ‚Bester Junger Spieler‘ des Turniers.“ Diese Leistungen gilt es nun in der bevorstehenden Saison zu bestätigen.




(Quelle: fcbayern.t-home.de)

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Friday, August 6th 2010, 6:30pm

Moin
Habe in den Nachrichten gehört das Jögi Löw auf einen großen Anteil der Bayernspieler bei dem Testspiel gegen Dänemark verzichtet,da kann man nur sagen das er damit Van Gaal einen großen gefallen tut. :thumbsup: :thumbsup:

Gruss Bursch37
Auf Rechtschreibung achte ich nicht,wenn jemand Fehler findet kann er sie gerne behalten. :phat: (Kauf Dich ne Tüte Deutsch hat mir auch gehelft)

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Thursday, August 12th 2010, 10:25pm

Franz Beckenbauer

'Die größte Persönlichkeit des FC Bayern'
12.08.2010

Was wäre der FC Bayern ohne Franz Beckenbauer? Würden dann weniger Pokale in der Vereinsvitrine stehen? Gäbe es dann die Allianz Arena? Würden dann Arjen Robben und Franck Ribéry beim FCB spielen? Müßig, darüber nachzudenken. Denn die Bedeutung des heute 64-Jährigen für den deutschen Rekordmeister lässt sich schwer in Trophäen, Ziffern oder anderen Maßstäben ausdrücken. „Franz Beckenbauer ist mit Abstand die größte Persönlichkeit, die der FC Bayern jemals in seinen Reihen hatte“, brachte es Karl-Heinz Rummenigge auf den Punkt, „er hat die Geschichte des FC Bayern wie kein Zweiter geschrieben.“

51 Jahre lang hat Beckenbauer „seinen“ FC Bayern als Spieler, Trainer und Präsident geprägt, ehe er auf der Jahreshauptversammlung im vergangenen November nicht mehr als Präsident kandidierte und von Uli Hoeneß abgelöst wurde. „Er hat auf allen Ebenen Taten vollbracht, das ist etwas ganz Außergewöhnliches“, betont Rummenigge. Nicht ohne Grund wird Beckenbauer daher am Freitag, 33 Jahre nach seinem Weggang als Spieler vom FC Bayern, die Ehre eines verspäteten und „überfälligen“ Abschiedsspiels zuteil.

1977 verließ Beckenbauer den FC Bayern, zum einzigen Mal in seinem Leben. Im Herbst seiner Karriere ließ er sich auf ein Abenteuer in der US-Profiliga bei Cosmos New York ein. Fast wäre der Transfer damals nochgescheitert, am Ende musste der damals 31-Jährige einen Teil der Ablösesumme sogar selber übernehmen. „Ich musste 400.000 Mark
draufzahlen“, erzählte er auf der Jahreshauptversammlung im November, nachdem er zum Ehrenspielführer des FC Bayern ernannt worden war und fügte augenzwinkernd hinzu: „Jetzt habe ich gedacht, dass ich die 400.000 Mark zurückbekomme. Aber ich bin auch mit der Ehrenspielführernadel sehr zufrieden.“

Leicht und locker, süffisant und unterhaltsam, aber auch nie darum verlegen, Dinge beim Namen zu nennen - Beckenbauer hat vielen Fußballern schon immer aus dem Herzen gesprochen. Am Anfang seiner Karriere steht allerdings eine simple Watsch’n. Im Sommer 1958 wollte der damals zwölfjährige Franz vom SC München 1906 eigentlich zum TSV 1860 München wechseln wollen. Aber bei einem Schülerturnier kam es zu einem folgereichen Zwischenfall. Im Finale rutschte seinem Gegenspieler vom TSV 1860 die Hand aus und Beckenbauer beschloss: „Zu diesem Rowdy-Verein gehe ich nicht. Ich gehe zum FC Bayern.“

Es ist die wohl berühmteste Watsch’n im deutschen Fußball, und eine mit großer Wirkung. Der Sohn eines Postobersekretärs aus Obergiesing schloss sich dem FC Bayern an - und half in den folgenden Jahren entscheidend mit, dass sich der FC Bayern zum erfolgreichsten Klub Deutschlands entwickelte. 1964 debütierte er in der ersten Mannschaft, stieg schon ein Jahr später mit den „Roten“ in die Bundesliga auf und feierte sein Debüt in der Nationalmannschaft. Beckenbauer begann nun, die Fußball-Welt zu erobern.

„Franz konnte einfach alles“, erinnert sich „Bomber“ Gerd Müller an das Zusammenspiel mit dem späteren Kaiser,
der Ende der 60er Jahre vom Mittelfeld auf die Libero-Position wechselte und von dort das Bayern-Spiel gestaltete. „Er war kopfballstark, konnte im Stehen mit dem Außenrist 40-Meter-Pässe schlagen und er war schnell. An ihm ist keiner vorbeigekommen. Ein Weltklassespieler, auf seiner Position gab’s keinen Besseren. Wenn man den Franz hinten hatte, war das schon die halbe Miete.“

Von Beckenbauers Qualitäten war auch Rummenigge beeindruckt: „Von ihm konnte man auf undaußerhalb des Platzes viel lernen. Er war immer ein Gentleman außerhalb des Platzes. Wenn wir irgendwo gespielt haben und die Fans wollten
Autogramme, war er immer der Letzte, der noch geschrieben hat. Er war ein Vorbild für uns alle.“

Mit Beckenbauer wurde der FC Bayern je vier Mal Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger, gewann drei Mal in Folge den Europapokal der Landesmeister, je einmal den Europacup der Pokalsieger (1967) und den Weltpokal (1976). Seit 1970 führte er die legendäre 70er-Jahre-Mannschaft des FCB als Kapitän an. Und auch die Nationalmannschaft erlebte mit ihm „goldene“ Jahre. Beckenbauer führte das DFB-Team 1972 zum EM-Titel und 1974 im eigenen Land zum ersehnten
WM-Triumph.

Nachdem er in Deutschland und Europa alles gewonnen hatte, was es zu gewinnen gab, wechselte er 1977 nach New York, wo er seiner Titelsammlung drei weitere Meisterschaften hinzufügte. Zum Abschluss seiner Karriere kehrte er 1980 aber noch einmal in die Bundesliga zum Hamburger SV zurück. Hier wurde er 1982 noch einmal Meister, ein Jahr
später hängte er seine Fußballschuhe an den Nagel.

Doch der Fußball ließ den Kaiser natürlich nicht los, auch wenn er selbst sich das ganz anders vorgestellt hatte. „Mit Fußball möchte ich später einmal nichts zu tun haben, und ein Trainerjob kommt für mich absolut nicht in Frage“, verkündete er in einem Fernsehinterview. Schon ein Jahr nach dem Ende seiner aktiven Karriere war diese Aussage
überholt. Als die deutsche Nationalmannschaft bei der EM 1984 in Frankreich kläglich scheiterte, wurde Beckenbauer das, was er eigentlich nicht hatte werden wollen: Trainer. Oder besser Teamchef, denn Beckenbauer fehlte der Trainerschein, und er dachte gar nicht daran, diesen zu erwerben. Er verwies auf seine große Erfahrung und führte
seine früheren Trainer wie Lattek, Cajkovski, Zebec, Cramer oder Happel als Lehrmeister an. „Die haben mich in der täglichen Arbeit so wunderbar ausgebildet, wie es keine Uni besser hätte machen können.“

Der Erfolg gab ihm Recht. Schon zwei Jahre nach Amtsantritt führte er das DFB-Team bei der WM in Mexiko bis ins Finale. Danach formte er eine neue Mannschaft, die seinen hohen Ansprüchen gerecht wurde. Seine
Nonchalance, mit der er alle Probleme beiseite wischte, seine natürliche Autorität, die Fähigkeit, den Spielern Freiräume zu gewähren, täuschten darüber hinweg, dass Beckenbauer für den Erfolg mit dem Nationalteam
hart arbeitete. „Erfolg ist auch vom Glück abhängig“, sagte er, „Glück muss man sich erarbeiten.“ Nichts überließ er daher dem Zufall.


Seine Kabinenansprache vor wichtigen Spielen stand im krassen Gegensatz dazu. „Geht’s raus und spielt’s Fußball“, pflegte er der Mannschaft mit auf den Platz zu geben - weil alles andere längst erledigt war. Bei der WM in Italien sollte die Ernte eingefahren werden. Alles lief nach Plan und Deutschland wurde am 8. Juli 1990 durch ein 1:0 gegen Argentinien zum dritten Mal Weltmeister. Nur der Brasilianer Mario Zagallo hatte vor ihm ebenfalls als Spieler und Trainer den WM-Titel gewonnen. Nach dem Triumph übergab Beckenbauer das DFB-Team an Berti Vogts.

Über Olympique Marseille, wo er zunächst als Teamchef, dann als Sportdirektor 1991 Meister wurde und im Endspiel des Landesmeistercups erst im Elfmeterschießen an Roter Stern Belgrad scheiterte, führte ihn sein Weg schließlich zurück zum FC Bayern. Ende 1991 wurde er Vizepräsident des deutschen Rekordmeisters und feierte sogar ein
Comeback als Trainer, als er im Januar 1994 Erich Ribbeck ablöste - natürlich wurde der FC Bayern am Ende dieser Saison Meister. Der Höhepunkt der launigen Titelfeier auf dem Nockherberg war des Kaisers Kunstschuss von einem Weißbierglas auf die Torwand des „Aktuellen Sportstudios“.

Zwei Jahre später - inzwischen war Beckenbauer Präsident - musste er noch einmal ran. Nach der Entlassung von Otto Rehhagel Ende April 1996 übernahm er für die letzten Wochen der Saison das Training, dieses Mal nur sehr widerwillig. Aus der Meisterschaft wurde zwar nichts mehr, aber die Bayern holten im Finale gegen Girondins Bordeaux zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den UEFA-Pokal. Es sollte - bis heute - das letzte kaiserliche Gastspiel auf der Trainerbank bleiben.

Als Präsident bestimmte Beckenbauer mit Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner an seiner Seite seit November 1994 die Geschicke des deutschen Rekordmeisters. Der FC Bayern entwickelte sich unter diesem Experten-Quartett zu einem der wirtschaftlich erfolgreichsten Vereine Europas. Das Tagesgeschäft überließ Beckenbauer
weitgehend den Kollegen, er fungierte von seinem damaligen Wohnsitz Oberndorf bei Kitzbühel aus auch als Türöffner. Die Leistung der Mannschaft beäugte er stets kritisch, sprach schon mal von „Schülermannschaften“ und von Duellen „Obergiesing gegen Untergiesing.“

Bei Champions-League-Reisen zählte die traditionelle Bankettrede nach dem Spiel zu seinem Zuständigkeitsbereich. Wehe, wenn die Mannschaft patzte, dann gab der noch immer impulsive Beckenbauer gerne den wilden Kaiser.
Legendär ist seine Ansprache nach der 0:3-Niederlage bei Olympique Lyon in der Zwischenrunde 2001. „Uwe-Seeler-Traditionself“ und „Altherrenfußball“, schimpfte Beckenbauer damals und fühlte sich an „Fußball wie vor 30 Jahren“ erinnert. Die Kritik fruchtete an, zwei Monate später gewannen die Münchner die Champions League.



(Quelle: fcbayern.t-home.de)

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Thursday, August 12th 2010, 10:27pm

Teil 2


Mit der Umwandlung des FC Bayern in eine Aktiengesellschaft Anfang 2002 wurde Präsident Beckenbauer Aufsichtsratsvorsitzender und nahm damit noch weiter Abstand vom Tagesgeschäft beim Rekordmeister. Doch zur
Ruhe kam der Kaiser auch jetzt nicht. Stattdessen wurde er fortan noch mehr auf diplomatischem Parkett aktiv und kümmerte sich intensiv um seine Stiftung.

Schon seit 1998 fungierte Beckenbauer als einer der DFB-Vizepräsidenten, seit 2000 trieb er die deutsche Bewerbung für die WM 2006 voran. Monatelang reiste er um die Welt und sammelte Stimmen. Am Ende bekam Deutschland den Zuschlag und Beckenbauer wurde Chef des Organisationskomitees. Die von Beckenbauer organisierte WM ging als Sommermärchen in die Geschichte ein. Kaum war die WM vorbei, gab es eine neue Aufgabe für Beckenbauer. Im Januar 2007 wurde er als europäischer Vertreter in das Exekutivkomitee der FIFA gewählt.

An der Säbener Straße sah man Beckenbauer aufgrund der Vielzahl seiner Aufgaben und Reisen in den letzten Jahren nur noch selten. Mit dem Herzen war er aber immer bei „seinem“ FC Bayern. „Ein Franz Beckenbauer wird nie vom FC Bayern entfernt sein“, weiß auch Rummenigge, „natürlich treffen wir uns jetzt nicht mehr ganz so oft wie früher, als er noch Aufsichtsratsvorsitzender war. Aber wir treffen uns trotzdem noch regelmäßig.“

Als Ehrenpräsident und Ehrenspielführer besitzt Beckenbauer ohnehin eine permanente Einladung zu allen FCB-Veranstaltungen. Und diese will der 64-Jährige auch nutzen. „Nach 51 Jahren kannst du ja nicht einfach sagen:
Tschüss, das war’s“, sagte er bei seinem Abschied vom Präsidentenamt. Nicht ohne Stolz kann er auf mehr als fünf Beckenbauer-Jahrzehnte beim FC Bayern zurückschauen. „Wenn man sieht, wie der Verein heute da steht,
wie ohne Hilfe von außen seriös gearbeitet wird, das ist schon großartig. Von einem Giesinger Dorfverein zu einer Weltmarke, die Entwicklung ist gewaltig.“ Und ohne Franz Beckenbauer nicht vorstellbar.




(Quelle: fcbayern.t-home.de)

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Thursday, August 19th 2010, 6:41pm

Startschuss zur Titelverteidigung

Meister gegen Ex-Meister - es kribbelt beim FCB

19.08.2010

Franck Ribéry spürt es. Miroslav Klose auch. Louis van Gaal sowieso. „Das Kribbeln“, stellte Jörg Butt fest, „beginnt.“
Denn es geht wieder los! Am Freitagabend (20.30 Uhr, live im Ticker bei fcbayern.de sowie im Webradio bei FCB.tv)
eröffnet der FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg in die neue und insgesamt 48. Bundesliga-Saison. Der amtierende Meister gegen den Ex-Meister. „Es ist wunderbar, dass es wieder anfängt“, sagte Van Gaal.

104 Tage, nachdem der FC Bayern im letzten Spieltag der vergangenen Saison die Meisterschale in Empfang genommen hat, beginnt für den Rekordchampion in der Allianz Arena die Mission Titelverteidigung. Die Latte liegt nach dem Double-Gewinn und dem Einzug ins Champions-League-Finale in der letzten Saison hoch. „Es ist nicht einfach, diese Leistung zu wiederholen. Aber wir arbeiten daran“, betonte Van Gaal.

Saisonziel Nummer eins ist wie jedes Jahr die Meisterschaft. „Ich bin nicht so arrogant, zu sagen, dass wir Meister werden“, sagte der FCB-Chefcoach, „aber wir werden darum kämpfen und ich glaube, dass wir eine gute Chance haben.“ Thomas Müller meinte: „Wenn wir unsere Leistung bringen, dann sind wir kaum aufzuhalten.“

Dabei war die Vorbereitung des FC Bayern mit sieben Trainingswochen, sechs Testspielen und dem Gewinn des Supercups alles andere als einfach. Elf WM-Teilnehmer haben erst zweieinhalb Wochen Training in den Beinen,
Franck Ribéry nach seiner Leisten-Operation nur ein paar Tage mehr. Lediglich zwei Spieler sind laut Van Gaal zum Saisonstart richtig fit. „Vielleicht im November“ sieht Deutschlands „Trainer des Jahres“ seine Mannschaft bei 100 Prozent.


Ambitionierte 'Wölfe'

Dennoch startet Van Gaal, der gegen Wolfsburg auf die verletzten Arjen Robben, Ivica Olic und Breno verzichten muss, mit einem „guten Gefühl“ in die neue Bundesliga-Saison. „Unser Einstiegsniveau ist höher als letztes Jahr“, erklärte er und hofft auf „mehr Punkte“ in den ersten Spielen als im Vorjahr. Gegen Wolfsburg sollen die ersten drei
eingefahren werden. „Wir werden angreifen, Wolfsburg wird verteidigen“, erwartet Van Gaal eine Partie, wie sie der FC Bayern in der letzten Saison meistens erlebt hat.


Im Lager des Gegners liebäugelt man derweil damit, den Bayern gleich zum Saisonstart ein Bein zu stellen. „Wir wollen unter die ersten fünf. Mittelfristig wollen wir wieder an die Plätze anknüpfen, die zur Champions League berechtigen - aber Schritt für Schritt“, erklärt der neue VfL-Manager Dieter Hoeneß die Ambitionen des Meisters von 2009, der
die letzte Saison auf Platz acht abschloss.


'Eine gefährliche Mannschaft'

Um ihre Ziele zu erreichen, haben die „Wölfe“ viel Geld ausgegeben. Mit rund 22,5 Millionen Euro für die Neuzugänge ist Wolfsburg im Moment „Investitionsmeister“. Das neue Innenverteidiger-Duo Arne Friedrich und Simon Kjaer, Mittelfeldakteur Cicero und Außenstürmer Mario Mandzukic sind die prominentesten Neu-„Wölfe“. Und noch ist der VfL nicht am Ende seiner Transfertätigkeiten angekommen. „Wie der Kader genau aussieht, werden wir erst nach dem Ende der Transferfrist wissen“, betonte Steve McClaren.

Der erste englische Trainer in der Bundesliga ist ebenfalls neu in Wolfsburg. Er freut sich auf das Duell beim Titelverteidiger. „Es gibt kein besseres Spiel, um in die Saison zu starten“, sagte er, „danach werden wir wissen, wo wir stehen.“ Unterschätzen darf man Wolfsburg auf keinen Fall. Ribéry zählt die „Wölfe“ sogar zum Kreis der
Titelkonkurrenten des FC Bayern. Auch Klose meinte: „Wolfsburg ist eine gefährliche Mannschaft. Vielleicht ist es unser Plus, dass sie noch nicht so eingespielt sind wie wir.“


'Müssen sicherer und schneller spielen'

Die Bayern wissen aber auch, dass sie im Vergleich zum DFB-Pokalsieg beim TSV Germania Windeck (4:0) vom vergangenen Montag gegen den VfL eine Schippe drauflegen müssen. „Wir müssen versuchen, sicherer und
schneller zu spielen als gegen Windeck“, sagte Toni Kroos. Butt betonte: „Das Pokalspiel ist kein Gradmesser. Erst im ersten Ligaspiel sieht man, wie weit man ist.“ Freitagabend also. Bis dahin wird es weiter kribbeln.




(Quelle: fcbayern.t-home.de)

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Thursday, August 26th 2010, 9:30pm

CL-Auslosung

FCB trifft auf Rom, Basel und Cluj

26.08.2010

Die UEFA-Spieler des Jahres haben dem FC Bayern eine gute und durchaus machbare Vorrunden-Gruppe in der Königsklasse beschert. AS Rom, FC Basel und CFR Cluj heißen die Gegner des deutschen Rekordmeisters auf dem Weg in die K.o.-Runde. Das ergab die Auslosung am frühen Donnerstagabend im Grimaldi-Forum in Monaco, nach der der FCB in der kommenden Champions-League-Saison in der Gruppe E an den Start geht.

Dabei kann der FCB, der wie schon im Vorjahr im ersten Lostopf der besten acht Mannschaften vertreten war, mit den bevorstehenden Aufgaben durchaus zufrieden sein. Denn Julio Cesar, Maicon, Wesley Sneijder und Diego Milito, die während der einzelnen Auslosungsdurchgänge ihre Auszeichnungen als beste Spieler der vergangenen Champions-League-Spielzeit erhielten, bewiesen ein gutes Händchen und losten auch die eine oder andere Hammergruppe aus.


Van Gaal zufrieden
„Es hätte viel schlimmer kommen können. Aber wir müssen auch diese Gruppe hoch konzentriert angehen, um weiter zu kommen“, lautete die erste Reaktion von Bayern-Trainer Louis van Gaal über die kommenden Aufgaben. Allerdings warnte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge davor, diese Gruppe „als Selbstläufer zu betrachten. Speziell Rom und Basel sind zwei Klubs, die sehr schwierig zu spielen sind. Wir müssen aufpassen.“

Zum Auftakt empfängt der FC Bayern am 15. September den italienischen Vertreter AS Rom. „Die sind im letzten Jahr Zweiter geworden, haben die Serie A offen gehalten bis zum Schluss. Das ist ein schwieriger Gegner“, sagte Co-Trainer Hermann Gerland, der die Auslosung live im Studio von FCB.tv verfolgte, über den italienischen Vizemeister. „Wir hatten im letzten Jahr gute Erfahrungen mit italienischen Mannschaften - außer im Finale“, so Gerland weiter.


Wiedersehen mit Thorsten Fink
Zwei Wochen später (28.09.) gastieren die Bayern beim FC Basel. „Eine interessante Partie“, urteilte Gerland über die Mannschaft seines früheren Leitwolfs beim FCB II, Thorsten Fink. Basel, gegen den der FC Bayern zuletzt am 12. Januar ein Testspiel mit 3:1 gewann, sei zudem „einfach zu erreichen. Aber wir dürfen sie natürlich nicht unterschätzen.“ Insgesamt habe der FCB „große Chancen, weiterzukommen.“

Am 19. Oktober folgt das Heimspiel gegen den rumänischen Meister aus Cluj. Die weiteren Termine sind: 3. November in Cluj, 23. November in Rom und schließlich am 8. Dezember zuhause gegen den FC Basel. Die besten beiden Teams aus den acht Gruppen ziehen ins Achtelfinale ein, die Auslosung dazu findet am 17. Dezember um 12.00 Uhr (MEZ) in Nyon statt. Die Drittplatzierten der Gruppenphase qualifizieren sich für die Runde der letzten 32 in der UEFA Europa League.





(Quelle: fcbayern.t-home.de)

Bad Boy

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Thursday, August 26th 2010, 10:13pm

:hi:


Typisch für die Bayernschergen :phat: :phat: :phat:

Rom, Basel und Cluj :pillepalle: ich lach mich wech :rofl: :rofl:

Bremen hat für mich die Knaller Gruppe mit Inter Mailand ( Titelverteidiger ), Tottenham Hotspur und Twente Enschede
Duisburg und dem Spielverein, treu bis in den Tod hinein
>>>>>>>>>><<<<<<<<<

Du rüttelst ganz schön stark am Ohrfeigenbaum, mein Freund

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Thursday, August 26th 2010, 10:25pm

Die Hammer Gruppe ist aber die Gruppe G :) Von Twente und Tottenham habe ich noch nie was gehört :)

futtjupp

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Friday, August 27th 2010, 11:57pm

mit der leistung vorhin hätten ihr mal locker die champions league gewonnen!! ganz stark fand ich........
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Willste´Heads-Up?

Toffi

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Tuesday, August 31st 2010, 4:44pm

Transfer-Ticker: Bayern geben van Gaal freie Hand

Achtung, Bundesliga! Laut "tz" hat der FC Bayern Trainer Louis van Gaal freie Hand gegeben, um noch in diesem Transferfenster 25 Millionen Euro für einen oder mehrere neue Spieler auszugeben. Ziele der Investition: ein Linksverteidiger und ein Spielmacher.

Bin gespannt ob wirklich noch jemand kommt, glaube aber nicht dran.

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Thursday, September 2nd 2010, 8:30am

Wahr wohl wieder ne totale Fehlinformation der TZ. Aber zu AZ und TZ kann man nur sagen einfach ned lesen den rotz den die schreiben!
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Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!

9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen, ich sei nicht verrückt.
Die Zehnte summt die Melodie von Tetris...


Pluskat

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Thursday, September 2nd 2010, 7:07pm

Nerlinger im Interview

'Van Gaal ist ein Unikat'

01.09.2010

Es ist ruhig derzeit an der Säbener Straße. 15 Profis sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs, gerade einmal
sieben Spieler, darunter drei Torhüter, sind momentan in München. Auch bei Sportdirektor Christian Nerlinger ist es jetzt etwas ruhiger. Am Dienstag um 24 Uhr endete die Transferperiode und damit auch die zahlreichen Gerüchte um angebliche Wechsel vom und zum deutschen Rekordmeister.

Im Exklusiv-Interview mit fcbayern.de verrät Nerlinger, dass beim FCB die ganze Zeit über „keine große Hektik“ in Sachen Tranfers herrschte. Ferner sprach der 37-Jährige über die Philosophie von Trainer Louis van Gaal, über Mario Gomez, Arjen Robben und Franck Ribéry sowie über den Saisonstart, den er nach einem Sieg und einer Niederlage als
„überhaupt nicht dramatisch“ bezeichnete.



Das Interview mit Christian Nerlinger

fcbayern.de: Herr Nerlinger, sind Sie froh, dass der Spuk vorbei ist und das Transferfenster endlich geschlossen hat?

Christian Nerlinger: „Nein, denn bei uns herrschte ja auch keine große Hektik. Natürlich gab es viele Gerüchte und einige konnten auch nicht verstehen, dass wir nicht aktiv geworden sind. Aber wir haben von Anfang an immer gesagt, dass wir Vertrauen in unsere Mannschaft haben. Wenn ich aber sehe, was sich in den letzten 24 Stunden auf
Schalke getan hat… Das war ein für mich noch nie dagewesener Transferaktionismus.“


fcbayern.de: Sie sind also mit dem aktuellen Bayern-Kader zufrieden?

Nerlinger: „Ja. Ich finde, wir haben einen guten und ausgeglichenen Kader und ein schlagkräftige Mannschaft, mit der wir diese Saison wieder sehr erfolgreich sein können.“


fcbayern.de: Wenn es nach Louis van Gaal gegangen wäre, hätte der Kader ruhig noch kleiner sein können.

Nerlinger: „Van Gaals Philosophie besteht darin, jedem Spieler immer mitzuteilen, wie seine Perspektive im Kader ist. Für den einen oder anderen Spieler wird es in dieser Saison vielleicht schwieriger, aber jeder hat die Chance, sich wieder heran zu kämpfen. Im Laufe der Saison kann sich ja auch einiges verändern. Und die meisten Spieler wissen auch, was sie am FC Bayern haben. Sie wollen nicht flüchten, sondern bleiben und wollen sich hier beweisen. Das finde ich eine sehr gute Reaktion.“


fcbayern.de: Und Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft…

Nerlinger: „Ja, das ist schon richtig, aber zu viel Konkurrenz kann auch kontraproduktiv sein, nämlich dann, wenn man zu viele Spieler im Kader hat, die eigentlich fast gar keine Perspektive auf Einsatzzeiten haben. Es muss immer ein ausgewogenes Verhältnis herrschen.“


fcbayern.de: Van Gaal unterbreitet jedem Spieler von Anfang ganz offen seine Perspektiven. Haben Sie so was, auch in Ihrer Zeit als Profi, schon mal erlebt?

Nerlinger: „Nein, das habe ich selbst so in der Art noch nicht erlebt. Er ist da in jeglicher Hinsicht ein Unikat. Die Spieler sollten sich dadurch aber auch nicht einschüchtern lassen. Van Gaal möchte damit auch etwas provozieren und eine Reaktion beim Spieler herauskitzeln. Diese Spieler sollen ihm beweisen, dass sie unbedingt in die Mannschaft wollen.“


fcbayern.de: Gilt das auch für Martin Demichelis, der zuletzt nicht mal zum Kader gehörte?

Nerlinger: „Es ist doch ganz klar: Wenn man sechs Jahre lang bei einem Klub mehr oder weniger Stammspieler war, dann tritt man nicht so ohne weiteres ins zweite Glied zurück. Er hat jetzt sehr offensiv gesagt, dass er den Kampf um einen Platz aufnehmen will, und ich finde, dass ist genau die richtige Reaktion. Bis Breno zurück kommt, dauert es noch eine Weile, mit Badstuber, Van Buyten und Demichelis haben wir im Moment nur drei gelernte Innenverteidiger - das ist nicht so übermäßig viel.“


fcbayern.de: Ein weiterer Spieler, der es in seiner Karriere bisher nicht gewohnt war, nur von der Bank zu kommen, ist Mario Gomez.

Nerlinger: „Mario hat sehr gut daran getan, das Kapitel FC Bayern nicht schon nach einem Jahr zu beschließen. Er hatte ja bisher hier nicht nur Tiefen, sondern auch eine phantastische Phase um die Jahreswende. Da hat er mit seinen Toren dazu beigetragen, dass wir in die Erfolgsspur gekommen sind. Das sollte man in seiner Beurteilung nicht vergessen. Er kann jetzt ohne großen Erwartungsdruck den zweifelsohne großen Konkurrenzkampf im Sturm angehen. Und das Programm nach der Länderspielpause ist sehr intensiv, da wird jeder seine Chance bekommen.“


fcbayern.de: Arjen Robben war in der letzten Saison ein ganz wichtiger Spieler für den FCB. Wann wird er der Mannschaft wieder helfen können?

Nerlinger: „Uns war von Anfang bewusst, dass es sehr lange dauern kann, bis er wieder einsatzfähig ist, nur wurde das in der Öffentlichkeit offenbar nicht so wahrgenommen. Diese Art von Muskelverletzung dauert nun mal. Ich hoffe und wünsche es mir, dass Arjen noch in Hinrunde zurückkommt, aber es ist schwer das zu prognostizieren. Das fällt auch unserer medizinischen Abteilung schwer, weil es doch eine sehr ungewöhnliche Verletzung mit einem ungewöhnlichen
Verlauf ist. Es kann durchaus sein, dass Arjen in diesem Jahr nicht mehr spielt.“


fcbayern.de: In wieweit wäre es da wichtig, dass Franck Ribéry bald wieder zur alten Form aufläuft?

Nerlinger: „Sehr wichtig, und ich bin auch sehr optimistisch, das er das schafft. Er hat jetzt zwei Wochen hier in
München, die ihm sicherlich gut tun werden. Ich denke, danach wird er wieder annähernd zu 100 Prozent fit sein. Und dann werden wir auch den alten Ribéry wieder sehen.“


fcbayern.de: Haben Sie auch den Eindruck, dass Franck nach dem ganzen privaten Rummel der letzten Monate und einem insgesamt enttäuschenden letztem Jahr mit viel Verletzungspech extrem motiviert in dieses Saison gegangen ist?

Nerlinger: „Ja, absolut. Er will es noch mal wissen und allen Beweisen, was er für ein außergewöhnlicher Spieler ist. Ich
glaube, die letzte Saison war die schwerste in seiner Karriere. Jetzt ist er doppelt motiviert, alles vergessen zu machen. Aber auch außerhalb des Platzes ist er sehr engagiert. Er spricht jetzt viel Deutsch, mit der Mannschaft und in den Interviews.“


fcbayern.de: Für die Mannschaft gab es zum Saisonstart einen Sieg und eine Niederlage. Wie beurteilen Sie den Auftakt?

Nerlinger: „Wir haben immer ganz bewusst versucht, nicht zu viele Worte über die schwierige Vorbereitung zu verlieren, aber es hat sich in den Spielen gezeigt, dass einige Spieler noch Zeit brauchen. Das war gegen Wolfsburg der Fall und auch in Kaiserslautern. Diese Niederlage war unglücklich und tut auch weh, aber ich sehe das überhaupt
nicht dramatisch. Ich glaube an das Potenzial der Mannschaft und dass sie sich rechtzeitig stabilisieren wird.“


fcbayern.de: Was wäre unter diesen Umständen dann für Sie eine erfolgreiche Hinrunde?

Nerlinger: „Wir können nicht sagen, dass wir die Bundesliga mit fünf oder sechs Punkten Vorsprung dominieren wollen,
dafür waren unsere Nationalspieler zu lange bei der WM im Einsatz. Unser Ziel muss es sein, nach der Winterpause noch in allen drei Wettbewerben dabei zu sein, und ich denke, das werden wir auch schaffen.“


Das Interview führten: Dirk Hauser und Carsten Zimmermann




(Quelle: fcbayern.t-home.de)

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Thursday, September 9th 2010, 5:38pm

99. Nord-Süd-Derby

Kloses Torwunsch und Bremens Abwehrsorgen

09.09.2010

Miroslav Klose ist ein äußerst ehrgeiziger Fußballer, sonst hätte er es wohl auch nie soweit gebracht. „Wenn man sich seine Ziele nicht hochsteckt, kann man nicht viel erreichen“, sagte er am Donnerstag, zwei Tage nach seinem Länderspiel-Doppelpack gegen Aserbaidschan und sechs Tage nach seinem Siegtreffer für Deutschland in Belgien.

Mit 103 Länderspielen hat Klose in der ewigen DFB-Rangliste nur noch drei Spieler vor sich: Jürgen Kohler (105), Jürgen Klinsmann (108 ) und Lothar Matthäus (150). Was die erzielten Tore angeht, ist einzig „Bomber“ Gerd Müller besser als er. Und obwohl Klose schon 32 Jahre alt ist, will er bis zu seinem Karriereende beide Bestmarken in Angriff nehmen: „Ich stecke mir immer hohe Ziele.“


Klose noch ohne Treffer gegen Werder

Zunächst aber ist Kloses Ziel ein anderes. Seitdem er im Sommer 2007 von Werder Bremen zum FC Bayern gewechselt ist, hat er bei sieben Einsätzen noch nie gegen seinen Ex-Klub getroffen. Das will er nun am Samstag, wenn die Hanseaten zum insgesamt 99. Nord-Süd-Derby in der Allianz Arena gastieren, endlich nachholen: „Es wird Zeit, dass ich gegen Werder treffe.“

Und die Chancen scheinen dafür nicht schlecht zu stehen. Mit Naldo und Per Mertesacker muss Werder auf sein bewährtes Innenverteidiger-Duo verletzungsbedingt verzichten, „Das ist natürlich eine unbefriedigende Situation für uns“, ärgerte sich Werder-Coach Thomas Schaaf. Doch Klose sieht das überhaupt nicht als Vorteil: „Es ist einfacher, wenn man den Gegenspieler kennt. Dann kann man sich besser auf ihn fokussieren.“


Wer besetzt Bremens Innenverteidigung?

Mit wem Klose es am Samstag zu tun bekommen wird, lässt sich nicht mit letzter Gewissheit sagen. „Ich kenne den Trainer Thomas Schaaf, der zaubert immer etwas aus dem Hut“, sagte er und ließ alle Anwesenden an seinen Überlegungen teilhaben: „Spielt Prödl innen? Silvestre auch oder doch außen? Pasanen könnte da spielen, oder vielleicht zieht Schaaf auch einen aus dem Mittelfeld zurück.“ Erst knapp eine Stunde vor dem Spiel wird Klose wissen, wie seine direkten Gegenspieler heißen.



Während Werder neben Naldo und Mertesacker auch auf den ehemaligen Münchner Claudio Pizarro verzichten muss, sind beim FCB bis auf die langzeitverletzten Breno und Arjen Robben alle Mann an Bord. Und die Mannschaft von Louis van Gaal ist heiß darauf, gegen Bremen eine kleine Negativserie zu durchbrechen. Der letzte Heimsieg gegen die Grün-Weißen liegt schon fast fünf Jahre zurück.

„Das ist ein Punkt, aus dem wir zusätzlich Kraft und Motivation rausholen“, sagte Daniel van Buyten. Und noch etwas spricht für die Bayern in der Neuauflage des letztjährigen Pokalfinales, das die Van-Gaal-Truppe eindrucksvoll mit 4:0 gewann. In der letzten Saison hat der Rekordmeister alle seine vier Samstagabend-Heimspiele zur Anstoßzeit
18.30 Uhr gewonnen.




(Quelle: fcbayern.t-home.de)

160

Thursday, September 9th 2010, 6:10pm

Nord Süd Derby! TZTZTZ

Wikipedia sagt dazu:
"Der Begriff Derby (engl. [ˈdɑː(r)bɪ], häufig auch Lokalderby, im spanischen Sprachgebrauch Clásico, in Nordamerika crosstown rivalry) bezeichnet ein spezielles Ereignis im Mannschaftssport, bei dem zwei stark rivalisierende Sportvereine einer Region aufeinander treffen."

Sau blöde bezeichnung wie ich finde!
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Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!

9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen, ich sei nicht verrückt.
Die Zehnte summt die Melodie von Tetris...


Used tags

Bayern München