Der Sinn des Backgammon Spiels ist, seine eigenen Spielsteine vor denen des Gegenspielers in das eigene Spielfeld zu bringen, um sie auszusetzen.
Derjenige, welcher zuerst alle seine Steine ausgesetzt hat, gewinnt das Spiel.
Zu Beginn würfelt jeder Spieler mit einem Würfel, um festzustellen wer mit dem Spiel beginnt. Hier gewinnt die höhere Augenzahl des Würfels. Sobald der Start vollzogen ist, würfelt jeder Spieler immer mit jeweils zwei Würfeln,
wenn er an der Reihe ist.
Hat man nur z. B. eine 5 und eine 3 gewürfelt, so darf man entweder einen Stein 8 mal bewegen oder mit 2 Spielsteinen jeweils eine Augenzahl. Das bedeutet in diesem Fall, dass er mit einem Stein 5 Felder vorrücken darf und mit einem anderen Stein dann 3 Felder.
Entscheidet man sich dafür, mit nur einem Stein um 8 Felder vorzurücken, entspricht das 2 Spielzügen mit nur einem Stein. Trifft man beim Würfeln einen Pasch wie z. B. 4/4, dann darf der Würfelnde 4 Züge machen, anstatt nur 2. Das gilt aber nur dann, wenn man mit 4 Steinen zieht, die dann jeweils 4 Felder vorrücken.
Es gibt beim Backgammon die sogenannten blockierten Felder. Hat ein Gegenspieler 2 Spielsteine auf einem Feld platziert, so kann man dieses Feld nicht mehr für sich selbst nutzen und darf es auch nicht überspringen, wenn man mit nur einem Stein vorrücken möchte.
Eine weitere Möglichkeit, seinen Spielgegner zu blockieren ist, einen "Block" zu erstellen. Das bedeutet, man blockiert 6 aufeinander folgende Felder mit seinen eigenen Spielsteinen.
Ist ein Spielstein des Gegners hinter einem solchen Block gefangen, kann er mit diesem nicht mehr weiter vorrücken, da die höchstmögliche Augenzahl auf einem Würfel die 6 ist. Es ist üblich, seine Würfel auf die von einem selbst aus gesehene rechte Seite des Brettes zu werfen.
Die Regeln besagen, dass beide Würfel flach auf der rechten Seite des Brettes liegen bleiben müssen. Sollte in Würfel auf die andere Spielfeldseite springen oder nicht gerade liegen,
so gilt dieser Würfel als gebrannt und der komplette Wurf muss wiederholt werden.