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Anfängerfehler vermeiden beim Pokern

Viele neue Spieler im Pokerbereich machen immer wieder die gleichen Fehler, weil sie von vermeintlich logischen Dingen ausgehen oder ihre eigene Hand völlig falsch einschätzen.

Es gibt gewisse Grundregeln beim Pokerspiel, welche man unbedingt beachten sollte, sofern man sich zu einem guten Spieler mausern und insgesamt sein Pokerspiel verbessern möchte. Gewinnen ist das Ziel. Eine der wichtigsten Regeln beim guten Pokerspiel ist es, nicht aufgrund von falschem Ehrgeiz zu versuchen, Bluffs anderer Spieler aufdecken zu wollen oder Hero Calls zu machen.

Das gilt auch dann, wenn man davon ausgeht, dass ein Gegner nur blufft. Eine andere Sache ist die Sichtweise auf die bereits gesetzten Chips, welche sich nun im Pott befinden.

Diese gehören nicht mehr einem selbst, sondern müssen als verloren angesehen werden. Dann kann man mit größerer Ruhe daran arbeiten, diese im Pott befindlichen Chips wieder zurückzugewinnen und die Chips der anderen Spieler gleich mit dazu. Es existieren nur drei Monster-Hände, die man am Anfang slow spielen kann: das Full House, ein Set (nur bei unkoordiniertem Board) und als letzte der 3 Möglichkeiten noch der Nut Flush.

 

Viele Anfänger sind der Meinung, dass eine Starthand mit Bube/Bube oder zehn/zehn ein gutes Blatt darstellen. Das ist ein Trugschluss. Man sollte diese beiden Hände gerade in der anfänglichen und mittleren Spielphase als Low-Pair spielen und nicht mehr als 10 % des eigenen Stacks investieren.

In der frühen Spielphase sollten auch Hände mit As/König, As/Bube und As/zehn nicht überbewertet werden. Mit diesen Händen gewinnt man in der Regel einen kleinen Pott, bei den großen Potts verliert man damit höchstwahrscheinlich. Standardmäßig foldet man dieses Blatt bereits in der pre-flop-Phase, wenn ein anderer Spieler bereits aggressiv beginnt. Taucht in der eigenen Starthand ein König/König-Paar auf, kann man sich schon etwas weiter aus dem Fenster lehnen. Vorsicht allerdings, wenn im Flop dann ein As auftaucht.

Die Gefahr ist groß, dass ein Gegenspieler ein As/As Paar daraus bilden kann, was die eigene König/König Kombination schlagen würde. Beachtet man diese kleinen Regeln, wird man gerade in der frühen Phase deutlich weniger Verlust machen, was dem Spieler ja hilft, länger spielen zu können und damit auch eine höhere Gewinnchance mit sich bringt.


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