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Pokerspieler Chris Ferguson

Chris Ferguson

 

Viele erkennen ihn schon vom Weitem. Charakteristisch für Chris Ferguson sind der lange Bart und der große schwarze Hut. Der Spitzname "Jesus" kommt nicht von ungefähr, wird aber nur seinem Aussehen zugeschrieben. Mit dem Glauben hatte dies nichts zu tun, da Ferguson als Atheist gilt. Mit dem Cowboy-Stil munkelt man, will er seine Herkunft und seinen Status verschleiern.

 

Als Christoph Phillip Ferguson, am 11. April 1963 in Los Angeles geboren, besuchte er das College und schloss dieses erfolgreich mit dem Doktortitel in Computerwissenschaften und Informatik an der UCLA ab. Er hat noch einen Bruder und auch Verwandtschaft in Köln. Hier arbeitete er auch noch 20 Jahre im Anschluss daran. Ebenso seine Eltern, die sich an der UCLA mit Mathematik und Wahrscheinlichkeitsrechnungen beschäftigten. Es wird nicht ausgeschlossen, dass daher Fergusons Pokertechniken seinen Ursprung haben. Auf diese Weise trainierte er die Theorien des pokerns. Dies begann bereits im Alter von 10 Jahren.

 

Später dann auch durch Internet-Poker-Plattformen sensibilisiert, begann er auf diese Weise seine Techniken zu verfeinern, bis er sich bereit fühlte, an richtigen Turnieren teilzunehmen. Der Gewinner war er nie, er wurde bis 2000 immer knapp geschlagen. Doch bei der World Series of Poker gewann Ferguson gegen den harten Gegner T.J. Cloutier und gewann auf einen Schlag 1,5 Millionen Dollar. Dies läutete seine erfolgreiche Karriere ein, und er schaffte es, sich dauerhaft als Pokerspieler in der Szene zu etablieren. Er nahm im Laufe der Zeit an vielen bedeutenden Turnieren teil und gewann 2008 überraschenderweise in der National Heads-Up Poker-Meisterschaft den Titel. Bis jetzt hat er weit über 15 Großturniere gewonnen und hierbei die stolze Preisgeld-Summe von über 7 Millionen Dollar gewonnen.

 

2006 machte er auf sich aufmerksam als er die Herausforderung annahm aus einem Betrag von 0 Dollar stolze 10.000 Dollar zu machen. Er startete dies mit Free-Rolls-Turnieren und hatte nach knapp 7 Monaten schon stolze 6,50 Dollar zusammen. Er musste noch weitere 9 Monate spielen, bis der den Betrag von 10.000 Dollar zusammen hatte. Dies spendete er schließlich einer wohltätigen Institution, der Save the Children. Doch an Pokerturnieren teilnehmen ist nicht seine einzige Beschäftigung. Neben dem Pokern ist Chris Ferguson maßgeblich für das Entwickeln von neuen Innovationen für das Pokerspiel beteiligt. Er ist augenblicklich einer der Innovatoren und Mitglied des Designteams von Full Tilt Pokerr; dieser zählt weltweit zu einem der erfolgreichsten und bekanntesten Online-Poker-Räume. 2008 konnte er im dritten Anlauf endlich einmal die National Heads-Up-Poker-Championship gewinnen. Nachdem er die 2 Jahre zuvor immer nur Zweiter wurde, konnte er sich da im Finale gegen seinen Gegner Andy Bloch durchzusetzen und gewann dadurch 500.000 US-Dollar.

 

Bislang hat er in seiner Karriere knapp 7,1 Millionen Dollar mit dem Pokerspielen aus zahlreichen Turnieren verdient. Ferguson kann davon leben, hat er doch bislang keine andere Einnahmequellen; er macht dies, wenn man so sagen will, hauptberuflich. Er gilt als äußerst zurückhaltender Spieler, der seine Spielweise meist seinen mathematischen Berechnungen zugrunde legt. Doch dies machte ihn seiner Aussage nach für die Gegner sehr berechenbar. Daher änderte er seine Taktik im Laufe der Zeit wieder, und ist nun auf eher unkonventioneller Weise am Tisch vertreten.


 

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Poker Reviewed by pokern.pl am . Rating: 5