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Slowplaying

Worum geht es beim Slowplaying? Nun, das Slowplaying ist eine sehr effiziente Strategie wenn es darum geht, den Pott zu vergrößern. Diese Strategie greift bei der Pokervariante Texas Hold'em. Slowplaying bedeutet im Grunde, dass man trotz einer starken, eigenen Hand zu Beginn checkt und callt, ohne zu raisen. Dadurch kann man in den späteren Wettrunden erheblich mehr Geld gewinnen, welches in den Pott fließt.

Der tiefere Sinn des Slowplaying liegt in der Annahme begründet, dass die Gegenspieler ihre Hände folden werden, wenn man direkt bei Rundenbeginn einen Raise anbringt.

Durch das Slowplaying gibt man die Stärke seines eigenen Blattes nicht preis und motiviert so die Gegenspieler dazu, ebenfalls zu callen oder gar zu raisen, was den Pott natürlich deutlich vergrößert.

Würde man die Stärke seiner Hand durch einen Raise erkennbar machen, würden sämtliche Wetten der Gegenspieler nicht einfließen können, da diese folden werden. Slowplay ist allerdings kein Allheilmittel, denn es gibt genügend Situationen in denen es gefährlich ist, diese Strategie anzuwenden.

 Hat man selbst kein Top-Blatt und es erscheint im Flop eine overcard, so kann man davon ausgehen, dass ein Gegenspieler nun auch seinerseits ein Top-Blatt auf der Hand hält, das einen schlagen kann.


Slowplay ist also nur anzuraten, wenn man eine wirklich starke Starthand hat, mit der man so ziemlich jedes Paar etc. schlagen kann. Man darf aber nie vergessen, dass Slowplay auch das Risiko birgt, dass die Gegner über den Flop, Turn und River ebenfalls starke Hände bekommen.


Pacific Poker

 


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