Der vielfältigen Nachfrage von Kunden folgend, ist die Poker-Software bei Weitem nicht nur mehr an ein einziges Betriebssystem angepasst – ebenso wie der Markt nicht nur aus Microsoft-Produkten besteht. Der entsprechenden Programme gibt es zwar nicht viele, jedoch sind sie tatsächlich – und das stetig steigend – verfügbar: Programme wie z. B. "Mac Poker" und "Linux Poker". Programme wie diese waren noch vor einigen Jahren eher überhaupt nicht anzutreffen gewesen: Jeder Poker-Nutzer ist sicherlich stets in der Lage, direkt online an den Spielen teilzunehmen – von jedem Betriebssystem aus – zum Beispiel geht es hier um "Pacific Poker" und "Hollywood Poker". Es war hier auch nie eine Abschwächung in der Qualität zu bemerken, sodass es in diesem Artikel nicht darum geht, dass Nicht-Windows-Benutzer jemals wirklich benachteiligt gewesen wären. Doch mittlerweile sind nun Spiele hinzugekommen, die auf Java basieren: Java ist nicht abhängig von einem Betriebssystem, sondern bereits beim Booten kann die Programmiersprache vom Rechner ausgelesen werden, sodass auch die downgeloadete Version gut, angenehm und spieleffektiv vom Nutzer bedient werden kann.
Die größten Programme, die hier benannt werden können, sind etwa "Full Tilt Poker" und "Poker Stars" – "Full Tilt" begann mit dieser Offenheit gegenüber Operationssystemen bereits im Jahre 2006, "Poker Stars" folgte später.
Weiterhin jedoch gibt es Möglichkeiten, die nicht hinlänglich bekannt sind, jedoch ebenso auch interessierten Mac-Nutzern auch nicht angepasste Download-Versionen für die aktive und erfolgreiche Teilnahme zur Verfügung stellen. Die Rede hier ist von sogenannten PC-Emulatoren. Dieser Begriff kann aus dem lateinischen Wort "aemulare" (mit der deutschen Bedeutung "nachahmen") hergeleitet werden. Und genau darum geht es tatsächlich: Computertechnisch ist hier gemeint, dass ein System ein anderes teilweise nachbildet. Jene "Nachbildung" ist nun mit denselben Daten wie das "Original" ausgestattet – lässt Programme ablaufen, die sich vergleichen lassen, kommt jedoch auf dieselben und für den Anwender eigentlich völlig gleichwertigen Ergebnisse.
Die bekanntesten Emulatoren, die somit auch dem Mac-Nutzer ohne Einschränkungen zu einem erfreulichen Mitspielen einladen, sind diejenigen mit den Namen "Virtual PC" und "iEmulator" – möglicherweise läuft es unwesentlich langsamer. Aber der dauerhafte Vorteil ist die unbedingte Zuverlässigkeit der Emulatorprogramme. Mit "Leopard" (neueste Version des Betriebssystems OS X) verfügt Macintosh über eine eigene Lösung zur Aktivierung an Online-Software. Nämlich "Boot Camp" dient dazu, Windows XP einfach parallel auf den Mac-Computern zu installieren – auf den Rechnern, die mit Intel gebaut sind.
Fazit: Poker-Software ist für jeden in vollständiger Funktionsfähigkeit zugänglich. Der Freizeitwert des Spielens verbindet Betriebssysteme – alte Versionen, verschiedene Hersteller und auch zukünftige Entwicklungen auf dem Markt. Poker, einst aus Persien kommend, wird nun in seiner Verbreitung definitiv nicht mehr zu stoppen sein – selbst über Windows-Grenzen hinweg.