1970 wurde die erste WSOP mit gerade einmal 7 Teilnehmern ausgetragen. Dabei gewann Johnny Moss noch einen Silberpokal statt Bargeld. Damals wurde man durch die anderen Teilnehmer gewählt.
1971 gewann Johnny Moss erneut. Diesmal im Heads-up gegen Walter Pearson und gewann immerhin schon 30.000 Dollar.
1972 setzte sich Thomas Preston gegen 7 weitere Spieler durch und gewann 80.000 Dollar.
Nach zweimaligem 2. Platz gewann 1973 Walter Pearson im Heads-up gegen Johnny Moss und nahm 130.000 Dollar mit nach Hause.
Ein Jahr später, 1974, gewann allerdings zum dritten Mal Johnny Moss – diesmal ein Preisgeld von 160.000 Dollar.
1975 gewann Brian Roberts 210.000 Dollar bei insgesamt 21 Teilnehmern.
Nun kam die Zeit von Doyle Brunson. 1976 und 1977 gewann er beide WSOP Main-Events und kassierte 220.000 $ und ein Jahr später 340.000 $.
1978 setzte sich Bobby Baldwin gegen 41 Teilnehmer durch und kassierte 210.000 $.
Bei steigender Teilnehmerzahl (54) gewann 1979 Hal Fowler einen Preispot von 270.000 $.
1980 und 1981 setzte sich Stu Ungar durch und gewann 1980 385.000 $, was damals die Rekordsummer bei einem WSOP-Sieg ausmachte, und 1981 noch 375.000 $.
Die Teilnehmer wurden mehr und Jack Straus gewann 1982 schon 520.000 $ bei 104 Teilnehmern.
1 Jahr später 1983 gewann Tom McEvoy 540.000 $ bei 108 Mitspielern.
Die Preisgelder liefen so langsam gegen 1 Million Dollar, sodass 1984 Jack Keller schon 660.000 $ gewinnen konnte, 1985 Bill Smith 700.000 $, 1986 Berry Johnston 570.000 $, 1987 und 1988 Johnny Chan 625.000 $ und 700.000 $, 1989 Phil Hellmuth 755.000 $ und 1990 Mansour Matloubi 835.000.
1991 war es dann so weit. Die erste Million ging an Brad Daugherty bei schon 215 Mitspielern. Die glatte Million wurde ganze acht weitere Male dem Sieger zugeteilt.
1 Million ging somit 1992 an Hamid Dastmalchi, 1993 an Jim Bechtel, 1994 an Russ Hamilton, 1995 an Dan Harrington, 1996 an Huck Seed, 1997 an Stu Ungar, 1998 an Scotty Nguyen und 1999 an Noel Furlong.
2000 wurde das Preisgeld auf 1.500.000 $ angehoben, die sich gleich Chris Ferguson abgreifen konnte. Die Teilnehmeranzahl ging dabei schon auf 512 rauf.
Ebenfalls 1.500.000 $ konnte ein Jahr später 2001 Carlos Mortensen gewinnen.
2 Millionen Dollar gewann 2002 Robert Varkonyi und läutete einen Riesen-Boom beim Poker ein, sodass die Preise enorm anstiegen.
2003 kassierte Chris Moneymaker immerhin schon ganze 2.500.000 $.
Ein Jahr darauf und zwar 2004 gewann Greg Raymer gleich das Doppelte.
7.500.000 Millionen griff sich 2005 Joe Hachem bei 5.619 Mitspielern.
2006 gewann Jamie Gold die absolute Rekordsumme von 12.000.000 Dollar, die bis heute nicht mehr erreicht wurde. Der Boom ebbte also langsam ab.
2007 gelang Jerry Yang der Sprung auf Platz 1. Er gewann damals 8.250.000 Dollar bei insgesamt 6.358 Teilnehmern.
Relativ krumme Summen wurden 2008 und 2009 verteilt. 2008 gewann Peter Eastgate 9.152.416 $ und 2009 Joseph Cada 8.547.042 $.
Er gewann die entscheidene Hand mit 99 gegen Darvon Moon, der mit QJ All-in war, also eine faire 50-50 Entscheidung, die am Ende zugunsten von Joseph Cada ausfiel.